Stormkamer
Der Salon zwischen Pflege und SeufzenVoraussichtliche Endzeit: 21:10 Uhr
Corneliushuis Heerlerheide
Über die Pflege als System und die gegenseitige Fürsorge innerhalb einer Gemeinschaft.
Von 2023 bis einschließlich 2025 war Stormkamer auf der Cultura Nova mit einem Theaterprojekt über Existenz(un)sicherheit und die Kluft zwischen Arm und Reich in Heerlen-Noord zu sehen. Für „De Salon tussen Zorg en Zuchten“ taucht die Theatergruppe aus Breda erneut in Heerlen ein, um Geschichten von Anwohnern zu sammeln. Diesmal zum Thema Pflege. Denn Stormkamer ist genau wie wir besorgt um die Pflege.
Mit „De Salon tussen Zorg en Zuchten“ eröffnet Stormkamer einen theatralischen Stadtdialog über eine Frage, die immer dringlicher wird. Wie kümmern wir uns umeinander in einer Gesellschaft, in der wir uns immer öfter gegenüberzustehen scheinen? Wer wird sich in Zukunft um wen kümmern? In dieser Aufführung treffen verschiedene Welten aufeinander. Anwohner, Fachkräfte im Gesundheitswesen und politische Entscheidungsträger treffen aufeinander und treten in einen Dialog.
Pflege ist eines der grundlegendsten Themen in unserem Leben. Jeder braucht Pflege. Wir kümmern uns um unsere Kinder, Eltern, Freunde, Nachbarn oder um uns selbst. Dennoch ruft das Wort oft gemischte Gefühle hervor. Und immer öfter ist ein Seufzer zu hören, wenn es um Pflege geht … Der „Salon zwischen Pflege und Seufzen“ ist keine gewöhnliche Theateraufführung. Es ist ein interaktiver Nachmittag oder Abend, an dem sich Gespräche, Musik und theatralische Darbietungen abwechseln.
Stormkamer & Heerlen
„Der Salon“ ist die erste Aufführung im Rahmen eines neuen, mehrjährigen Theaterprojekts von Stormkamer in Heerlen. Stormkamer spricht mit Menschen in verschiedenen Städten über dieses Thema. Alle Beiträge fließen in diese und die folgenden Aufführungen ein. Im Jahr 2027 nehmen wir euch mit in die Fortsetzung: „Die Begegnung“. Kim Zonneveld von Stormkamer: „Da ist etwas zwischen Stormkamer und Heerlen. Vielleicht hat es etwas mit dieser herzerwärmenden Gastfreundschaft zu tun. Etwas Ehrliches, auch etwas Anarchistisches. Etwas mit einem großen Willen zur Veränderung. Etwas mit Liebe zur Kunst und dem Bewusstsein, selbst etwas daraus machen zu müssen. Es ist etwas, das ich noch nicht ganz fassen kann. Vielleicht klingt das alles nach esoterischem Geschwafel, aber ich sitze immer noch wie auf Nadeln, wenn es um Heerlen geht.“
Konzept & Regie: Hanna van Mourik Broekman
Stadtdramaturgie: Kim Zonneveld
Darsteller: Marleen Hendrickx & Peter Vandemeulenbroecke
Text: Jorg van den Kieboom
Technik & Sounddesign: Bram Schouw
Produktion: Roos van Bommel
Marketing & Kommunikation: Mirjam van Valen